Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Berichte über Eure Pixelschlachten

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Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Sa 4. Mai 2013, 19:48

Hallo Leute,
um das Interesse an Strategic Command etwas zu steigern, werde ich einen kleinen AAR des allerneuesten Werks "Angriff auf den Kommunismus" hier veröffentlichen. Fragen sind erwünscht.

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Die Übersetzung ist natürlich nur rudimentär vorhanden, weil das Spiel nur in englisch am 02. Mai 2013 erschienen ist. Ich spiele für Euch "Fall Blau" und weiß nicht, was auf mich zukommt. allerdings bin ich kein Anfänger bei Strategic Command.

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Zu Beginn zeige ich mal alle Bildschirme damit Ihr ein Gefühl bekommt, was für Einstellungen man so machen kann. Der Beginn von Fall Blau ist der 28. Juni 1942. Es ist noch alles drin, denke ich.

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Ich wähle die Achse, die das Spiel auch beginnen wird. Wer gut ist, kann an der Schwierigkeit schrauben, allerdings ist die KI in Strategic Command nach meinem Eindruck gut und ich werde hier alles so lassen.

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Bei den Optionen bestimmen die ersten beiden Bereiche die Kartenansicht und die Grundeinstellungen Wetter, Flucht von Einheiten usw. Bleibt alles an. Der Bereich Artificial Intelligence ist die Einstellung der künstlichen Intelligenz, dieser Bereich ist nur im Solospiel eingeschaltet.

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Die Karte kommt Euch sicher bekannt vor, wir spielen die gesamte Front. da kann ein Spielzug eine ganze Weile dauern denke ich. Die ist die größte Zoomstufe. Es gibt noch 2 andere Spielansichten.

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Gleich zu Beginn erhalten wir Tipps von Manstein persönlich in einem Popup Fenster. Er rät uns die Konzentration des Feindes in und um Moskau zu berücksichtigen. Der Süden wäre wohl eine Option. Zumal hier wichtige Ölfelder liegen. Allerdings ist das mit dem Öl nur abstrakt zu verstehen, weil das Spiel Öl nicht direkt berücksichtigt.

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Für die Anfänger unter Euch habe ich den Hauptbildschirm einmal komplett erklärt. Die Gefechtsansichten zeige ich dann später auch detailliert, mit Erläuterungen soweit ich sie verstanden habe.
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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » So 5. Mai 2013, 10:04

Grundlagentraining in Sevastopol:
6 deutsche Einheiten + Manstein HQ + 2 rumänische Korps
Sevastopol selbst ist eine sogenannte Primär-Nachschubquelle (nicht wundern, dieser Teil des Spiels wurde bereits von mir in Deutsche übersetzt). Das bedeutet, aushungern ist nicht. Der Nachschub und damit die Bereitschaft zum Kampf wird beim Gegner nicht so einfach sinken. Sie tendiert immer in Richtung 10, volle Bereitschaft. 10 heißt 100%, 9 heißt 90% usw. Bei 100% kann ein Angriffswert von 2 auch wirklich einen Schaden von 2 verursachen. Einfach, gel.

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Die eigene Kampfbereitschaft, vor allem im Angriff, wird bei SC durch wiederaufgebaute Dörfer/Stadte und HQ's sicher gestellt. Um dies zu kontrollieren drücken wir einfach die Kurztaste s. Manstein versucht hier einen Kompromiss zu finden und alle Einheiten gleichmäßig zu versorgen. Nachschub 6 wäre eigentlich ganz gut, aber 5 und 4 bedeuten nur halbe Kampfkraft (hier 50 bzw 40 %) und ist für Sevastopol nicht genug. Manstein bewegt sich daher besser direkt hinter seine kämpfenden Einheiten und erhöht deren Bereitschaft zum Kampf.

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Sobald eine Einheit angeklickt wird, werden auch die primären Eigenschaften angezeigt. Beim HQ sind das die Stärke (auch hier gilt 10=100%), Nachschub, Aktionspunkte (1 Aktionspunkt bedeutet 1 Bewegung im offenem Gelände, schweres Gelände verbraucht mehr AP), Einstufung (bringt zusätzliche Bereitschaft für direkt unterstützte Einheiten) und Verschanzung (vorab unterdrückter Schaden). Gleichzeitig sieht man an den grünen Markierungskreisen, welche Einheiten den Bereitschaftsbonus von Manstein erhalten. In diesem Szenarion sind das maximal 8 Einheiten. Rumänische Einheiten können nicht unterstützt werden, damit sind sie hier falsch eingesetzt. Endweder wir brauchen ein rumänisches HQ oder die Einheiten werden an einen anderen Frontabschnitt geschickt oder sie werden praktisch zu Hilfstruppen "degradiert".

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Um die Einstufung zu verdeutlichen oder auch zu verändern muss ein HQ von Automatisch auf Manuell oder unterstützend gestellt werden. Das funktioniert durch einen Rechtsklick auf das HQ. Unterstützend ist in den meisten Spielsituationen die beste Auswahl, weil der Computer die vermeintlich besten Truppen vorab auswählt. Zu Beginn des Szenarios sind auch ausreichend HQ's (maximale Reichweite ist 6 Felder) an allen Frontabschnitten vorhanden.

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Die Eigenschaften von kämpfenden Einheiten sind 3 geteilt. Die primären Eigenschaften + die Gefechtseigenschaften + sonstige (verdeckte) Eigenschaften. Gefechtseigenschaften werden beim Auswählen auf einen möglichen Gegner angezeigt, einschließlich der Anzeige über den Ausgang des Gefechtes. Im Gegensatz zu anderen Spielen wird der Ausgang eines Gefechtes in SC nicht voll zufällig ermittelt. Wenn, wie hier das Gefecht 2 : 0 ausgeht, gibt es keinen Gefechtsausgang von 0 : 4 oder andere drastische Ergebnisse. SC ist wahrscheinlich das einzige Spiel am Markt, dass den Ausgang von Gefechten auf sinnvolle Art begrenzt und damit berechenbarer macht. Bei 2 : 0 gibt es 6 mögliche tatsächliche Ergebnisse (2:0, 2:1, 1:0, 1:1, 3:0, 3:1). Wie gesagt, dies ist ein wichtiger Unterschied zu Panzergeneral Spielen und ich meine ein Vorteil für zu planende Strategien.

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Kommen wir nochmal auf den mittleren Teil der Infoanzeigen zu sprechen. Die erste Zeile zeigt also den möglichen Gefechtsausgang +-1 (Werte in Klammern zeigen einen Doppelangriff auf Ressourcen und Einheit), die zweite Zeile zeigt den Bonus oder Malus für den Angreifer (z. B. Bereitschaftsbonus, Kampf über einen Fluss), die dritte Zeile eine Zusammenfassung der Formel (Abzüge durch Verschanzung, Befestigung). Diese 3te Zeile ist hilfreich um die Gefechte verstehen zu lernen. Die in Sevastopol verschanzte Einheit kann sich 8fach verschanzen/eingraben und Angriffe kompensieren. Das bedeutet, Sevastopol wird im ersten Zug nicht zu besiegen sein. Wir haben ja maximal 6 Nahkampftruppen kampfbereit. Auf der rechten Infoanzeige kann man auch die primäre Angriffsart erkennen. Das Eisenbahngeschütz Dora ist eine Einheit die auf Ressourcen spezialisiert ist. Der Angriff dieser Einheit gilt also gar nicht der Einheit sondern dem Feld/der Ressource auf dem diese Einheit steht. Die Einheit kann nur zufällig (zu 10%) einen Schaden erleiden.

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Trotzdem hat diese Einheit hier einen guten Sinn, der aber erst auf den zweiten Blick deutlich wird. Dazu klicken wir mit der rechten Maustaste auf die verdeckten Eigenschaften dieser Einheit. Erstens zeigen die primären Eigenschaften, dass wir mit dieser Einheit bis zu 3 mal in einer Runde angreifen können und zum zweiten macht ein Eisenbahngeschütz mit jedem Angriff die Verschanzung des Gegners rückgängig, gräbt in quasi wieder aus. Als Bonus sehen wir hier auch noch einen Demoralisierungseffekt von 5%. Das bedeutet, wird die Einheit getroffen, erleiden die Soldaten einen Moralverlust von 5 %. Andere Einheiten, vor allem Bomber sind hier noch effektiver und zielen auch direkt auf die Einheit. Der mittlere Bomber hier demoralisiert die verschanzte Einheit um 30%, das ist auch der Grund, warum diese Einheit an diesem Frontabschnitt als erstes angreifen sollte. Als zweites das Eisenbahngeschütz, und zwar 3 mal. Auf Dauer wird der Russe klein bei geben müssen. Bodentruppen werden in dieser Runde nicht angreifen, sondern mit den Rumänen die Frontlinie tauschen. 2:0 Schaden ist für unsere Einheiten nicht akzeptabel. In Runde 2 oder 3 werden wir aber geballt angreifen und den Gegner aufreiben...hoffe ich.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » So 5. Mai 2013, 12:28

1. Zug, Abschnitt Süd:
Das Ziel ist ganz grob gesehen, Rostov am Don. Die große Stadt rechts unten. Desweiteren sollen eigene Verluste klein gehalten und gegnerische Verluste erhöht werden. Das lässt sich später in den Statistiken überprüfen. Das hier ist die Ausgangsposition, das 2te Bild ist das Ende meines eigenen Zuges.

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Man sieht, das meine wichtigen Panzereinheiten sich etwas nach Süden bewegen. Panzer und mechanisierte Infanterie kann 2 x in einem Zug angreifen. Also etwas fürs Grobe. Leider sind die errechneten Quoten fast immer mit eigenen Verlusten von 1:2 bis 1:7 verbunden. Das hängt mit der Erfahrungsstufe des jeweiligen Gegners zusammen und lässt sich nur durch Artilleriefeuer und/oder Bomben auf eine Einheit vorab vermeiden bzw. reduzieren.

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Dies hier ist der Forschungsbildschirm, ich investiere jeweils 175 mpp in verbilligte Produktion/Reparatur (5%) und stärkere Industrie (bei Einnahmen von knapp 500 mpp bringt das 10% = 50 mpp mehr). Beides armortisiert sich in wenigen Zügen. Damit ist das maximale Forschungsbudget erreicht.

So jetzt gilt's: Zug beenden

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Meine Einnahmen liegen bei 486 für Deutschland und mikrige 20 mpp für Italien. Der Gegner (KI gesteuert) greift an, teilweise zieht er sich zurück, begradigt die Frontlinie oder geht weiter nördlich zum Gegenangriff über. Gott sei dank erleidet die Achse keine Verluste, aber doch nicht unerhebliche Schäden. Dieses Szenario hat es in sich.

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Bei Sevastopol konnte ich zwar meinen Nachschub verbessern, aber einen entscheidenen Angriff kann es auch in dieser Runde noch nicht geben. Verstärkungen in Form eines rumänischen HQ's sind unterwegs.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » So 5. Mai 2013, 14:59

3. Zug, Abschnitt Süd:
Zuerst einmal das Positive, die Verluste auf beiden Seiten. 16:1 nach 2 Zügen hört sich doch ganz gut an.

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Allerdings verschiebt sich die Frontlinie bisher kaum.

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Auch bei Sevastopol ist auch außer Spesen nicht viel gewesen. Hier werde ich die Kräfte verstärken müssen. Artillerie und ein zusätzlicher Bomber.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » So 5. Mai 2013, 17:50

4. Zug, Abschnitt Süd:
Wir haben im vergangenen Zug eine Division verloren. Dazu später mehr.
Bei Sevastopol ist "schweres Gerät" angekommen und jetzt kann ich einmal ein kombinierten Angriff zeigen. Die Artillerie hat 3 Schuß und dient dazu die Verschanzung zu reduzieren und noch wichtiger, die Moral zu senken. Nur bei einer Moral unter 50% lohnt sich ein Angriff mit Nahkampfeinheiten.

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So, nach 3 Ari-Angriffen hat sich die Lage deutlich gebessert (siehe blaue Pfeile). Nicht mehr 2 : 0 Quoten sondern 1 : 2 Quoten werden errechnet. Trotzdem wird in dieser Runde noch keine Einnahme der Festung vermeldet werden können. Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Die Einheit kann auf Stärke 5 (nicht sichtbar) reduziert werden.

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Die vernichtete Division hatte zum Zeitpunkt der Niederlage einen Nachschubwert von 5 oder größer, sie erscheint daher in der Produktionsbox mit einem Sternchen. Sie ist billiger als normal, weil Teile der Einheit restrukturiert werden können. Der normale Preis würde bei etwa 75 mpp liegen, wir kriegen diese Division für 47! Auch die Produktionsdauer wird reduziert und die Einheit wird bald wieder eingegliedert werden können.

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Hier habe ich die Lage am Ende meines Zuges, Rostov soll innerhalb der nächsten 3 Züge fallen.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » So 5. Mai 2013, 18:57

5. Zug, Abschnitt Süd:
Na geht doch. Weiterer Artillerie Terror erhöht unsere Quoten noch weiter. 1 : 3 nach Artillerie und Bomber, aber vor dem Einsatz der Bodentruppen. Sevastopol fällt.

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Hier die Übersicht zu Beginn des Zuges im Abschnitt Süd, auch hier sollte Rostov bald fallen.

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Ein Blick in die Statistiken zeigt uns, dass wir zum Erfolg verdammt sind. Unsere Einnahmen liegen bei 480,

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die Einnahmen der Russen liegen deutlich höher bei 620 mpp. Zwar sind die Verluste auch doppelt so hoch, aber auf Dauer brauchen wir Erfolge auf breiter Front

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Mo 6. Mai 2013, 19:30

6. Zug:Hier einmal eine Komplettübersicht, der Abschnitt Süd sieht am Besten aus. dort geht es Vorwärts. Im letzten Zug konnten 4 Städte eingenommen werden. Sevastopol, Woronesch, Woroschilovgrad und Rostov am Don. Rostov eröffnet den Zugang nach Süden für einen Zusammenschluss mit Manstein bei Sevastopol. Dann Richtung Baku in den Kaukasus um an die Ölfelder zu kommen.

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Die Truppen haben zwar gelitten, die Verluste waren aber niedrig. Ich bin zufrieden. Hier der Abschnitt Süd auf mittlerer Zoomstufe.

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DIe (neuen) Kurztasten r und u helfen beim Aufrümen und restrukturieren. Damit werden Elitetruppen mit erfahrenen Soldaten gezeigt bzw. Upgradefähige Einheiten.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Do 9. Mai 2013, 10:17

Es ist der 27.08.1942:
Der Front-Bereich Mitte ist sehr zäh zu spielen, die Quoten sind nur Durchschnitt und ständige Gegenangriffe werfen mich immer wieder zurück. In den nächsten Zügen werde ich ein paar Bilder aus diesem Bereich zeigen, fürs erste ein Popup aus diesem Zug. "Der Angriff auf Moskau hat begonnen." :gun:

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Um die Probleme ein wenig deutlicher zu machen, der Bereich aus dem Frontabschnitt Süd. In den letzten 3 Zügen, konnte ich deutliche Geländegewinne verzeichnen, allerding konzentriert sich die Ki auch auf Städte. Das macht sicher Sinn, aus meiner Sicht die Sache aber schwerer. Zuerst einmal die Spielsituation für Euch:

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Hier ist derselbe Abschnitt mit den tatsächlichen Nachschubwerten. Man sieht, dass genügend Nachschub da ist. Das war bei SC leider nicht immer der Fall. Man kann sich zwar durchaus in Nachschubprobleme manövrieren, aber das Problem ist durch genügend Ortschaften und HQ's durchaus händelbar.

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Der Fokus in meinen Gefechten liegt jetzt mehr darin, die richtige Reihenfolge der Angriffe festzulegen. Je nach Stärke und Entwicklungsstufe sind die Gefechtswerte erheblich anders. Gut finde ich aber, dass diese Werte sichtbar dynamisch sind. Artillerie, Schienengeschütze und Bomber sollte man zum rechten Zeitpunkt einsetzen, um den Angriff erfolgreich zu gestalten. Die hier sichtbaren Werte kann ich durch Fernangriffe von 1 : 2 auf 0 : 2 oder 1 : 3 manchmal 0 : 3 verändern. Beim Panzer ist statt 1 : 5 ein 0 : 5 oder 0 : 6 drin. Andererseits fehlt den Geschwadern aber die Dominanz aus den anderen SC-Teilen. Das ist jetzt alles erheblich "taktischer" und auch Panzergeneralstrategen würden sich hier jetzt deutlich wohler fühlen.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Do 9. Mai 2013, 11:03

Hier das Resultat zu Beginn des neuen Zuges.
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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Do 9. Mai 2013, 12:40

10. Zug. Abschnit Mitte:

So, wie versprochen der Problembereich Mitte. Sieht ein wenig wild aus, ist aber nur der mittlere Zoom in der Spezialansicht "Nachschub". Der gelbe Kreis zeigt die Nachschubprobleme und damit den Bereich wo Hilfe erforderlich wird. Die Bereiche mit einem Nachschubwert von 5 und weniger können nicht richtig kämpfen und fügen dem Feind nur Zufallstreffer zu.

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Aber Vorsicht, natürlich sind die Angriffs- und Verteidigungswerte auch wichtig. Zur Erinnerung, wie hoch der Schaden ist, den wir dem Gegner zufügen bestimmt unser Angriffswert. Wie hoch dabei unser eigener Schaden ist, hat mit unserem Angriffswert wenig zu tun. Der Schaden eines Angreifers wird durch den Verteidigungswert + Terrain + Erfahrungswert bestimmt. Das bedeutet, wenn wir unseren Schaden niedrig halten wollen, suchen wir Einheiten auf günstigem Terrain oder wir bomben zuvor die Moral/Bereitschaft des Gegners herunter.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Andreas » Fr 10. Mai 2013, 13:37

Das sind aber hochinteressante und sehr ausführliche Berichte, Respekt! Hoffentlich bekommen viele Leute wieder Interesse an SC. Dein Spielverlauf ist spannend und ich werde weiter immer mitlesen. :bier2:

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Fr 10. Mai 2013, 17:41

Danke für die Blumen. Habe jetzt 2 Mehrspielerspiele laufen, kann also zwischendurch einmal etwas ruhiger werden mit diesem AAR. :angst:
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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Sa 11. Mai 2013, 11:51

11. Zug. Abschnitt Süd:

Zeit für eine strategische Zwischenanalyse und Neuausrichtung. Wie man sieht ist ein Zwischenziel, Stalingrad, nicht mehr weit entfernt. Genauso wichtig wie die taktische Vorgehensweise je Zug, ist die strategische Analyse. Man sollte immer einen Plan haben. Ich habe meine wichtigen Einheiten gelb markiert und das Ziel, mittelfristig, festgelegt!! Diese Einheiten brauchen nicht in diesem oder im nächsten Zug dort ankommen. Aber in 3-4 Zügen sollte die Schlacht um Stalingrad eröffnet sein. Mit diesen Einheiten kann man diese Schlacht dann auch gewinnen.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Sa 11. Mai 2013, 18:28

14. Zug. Abschnitt Süd:

Und meistens kommt es doch anders. Nur 3 Züge später kann ich unverhofft in Stalingrad einmarschieren. Die KI ist doch nicht ganz so gut, zumindest was den strategischen Teil angeht.

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Das Ganze hat natürlich auch noch einen anderen Grund. Hier der Vergleich der Armeen. Zu Beginn hatten beide Seiten ziemlich genau die gleiche Anzahl Einheiten, etwa 140. Wir konnten bis hierhin also den Gegner um knapp 50 Einheiten (netto) "erleichtern" und das macht sich letztlich auch auf der Karte bemerkbar. Die Einnahmen sind bei den Russen zwar noch knapp 80 mpp höher, aber das sieht dennoch gut aus. :dance:

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » So 12. Mai 2013, 19:41

7. Januar 1943

Nachdem ich schon fast geglaubt habe, die KI wäre am Ende, kam schlechteres Wetter und damit erholte sich der Gegner wieder. Er hat jetzt wieder 100 Einheiten und ist fast auf Augenhöhe. Aber nur fast. Im Norden bei Leningrad halte ich nur die Stellungen, weil mir einfach die Artillerie fehlt. Flieger funktionieren ja bei dem Sauwetter nicht. Man sieht auf dem Bilddie ersten schweren russischen Panzer. :aua:

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In der Mitte habe ich die höchsten Verluste, doch ich konnte mich bis in die Vororte von Moskau vorkämpfen, wobei es ein wirklicher Kampf ist. Kurz vor dem Eliminieren ziehen sich die Einheiten reihenweise zurück und werden im nächsten Zug durch frische Soldaten wieder ersetzt.

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Der Süden ist einfacher, weil das Wetter hier meist besser ist und 2-3 starke Panzer mit ein wenig Unterstützung reichen aus. Wenn ich die Ölfelder erst mal habe, wird es auch insgesamt einfacher, hoffe ich.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Mo 13. Mai 2013, 18:14

ca. 20. Zug: 28. März 1943

Der Russe kann sich im Winter gut halten, weil er mehr Einheiten produziert als er verliert. Die Einnahmen haben sich "vertauscht". Ich habe jetzt über 600 mpp, Russland unter 500 mpp. Mit dem ersten Zug ohne Schnee konnte ich die Anzahl der Gegner unter 90 drücken und Moskau in diesem Zug einnehmen. Baku war schon 2-3 Züge vorher dran, Leningrad hält sich noch.

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Auch ohne Luftunterstützung kann Moskau nicht mehr widerstehen.

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Die russ. Moral ist im Keller und im Süden finden sich kaum noch Gegner.

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Re: Strategic Command Global Conflict Assault on Communism

Beitrag von Amadeus » Mo 13. Mai 2013, 20:28

ca. 25. Zug:

Ach ja, ein paar Züge später...

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