Schlachten zwischen Wolga und Weichsel

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Sunzi
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Schlachten zwischen Wolga und Weichsel

Beitrag von Sunzi » Mo 3. Apr 2006, 17:49

Hallo , ich lese gerade das Buch ,,Verbrannte Erde - Schlachten zwischen Wolga und Weichsel ---- von Paul Carell ,, es beschreibt die Kursker Schlacht - Charkow und die Rückzugsgefechte bis an die Weichsel . es ist sehr genau beschrieben , Truppennamen - Aufmarsch Gebiete - Kampfgeschehn - auch die seite der Russen wird genau beschrieben - verlauf der verteitigungen bereitstellung ihrer truppen anzahl undsoweiter . Es liest sich fast so wie das Buch von Manstein ,, Verlorene Siege ,, Man beschreibt auch den Verrat im OKW .... Stelle mir nun die frage wie dieses Werk einzuordnen ist und wie der Schriftsteller ? gehört er mehr nach D.Irving und diesen Leuten die sagen wir hätten gewonnen wenn wir nicht verraten worden wären , wo man ihre gesinnung beim lesen erkennt ? oder ist er ein sachlicher typ der nur versucht die sache zu erklären ???? Kennt jemand noch aderre Bücher von Carell oder weiß wie der Typ einzuordnen ist wenn ja :bier: Mfg Sunzi
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Ralley
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Paul Carell

Beitrag von Ralley » Mo 3. Apr 2006, 18:04

Paul Carell, eigentlich Paul Karl Schmidt, (* 2. November 1911 in Kelbra (Kyffhäuser); † Juni 1997 in Rottach-Egern) war SS-Obersturmbannführer, Pressesprecher von NS-Außenminister Joachim von Ribbentrop und nach 1945 erfolgreicher Buchautor.

Paul Karl Schmidt trat 1931 der NSDAP bei, 1938 wurde er Mitglied der SS. Sein Studium beendete er 1934, danach war er Assistent am Psychologischen Institut der Universität Kiel. Er hatte verschiedene Positionen im Nationalsozialistischen Studentenbund inne.

In der SS stieg Schmidt bereits 1940 zum Obersturmbannführer auf. Im gleichen Jahr wurde er Pressesprecher unter Außenminister Joachim von Ribbentrop. In dieser Position war ihm die Nachrichten- und Presseabteilung im Auswärtigen Amt unterstellt.

Wichtigste Aufgabe Schmidts war die Leitung der täglichen Pressekonferenzen seines Ministeriums. Daher muss er als einer der wichtigsten Propagandisten des Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs angesehen werden. Neuere Forschungen untermauern, dass sein Einfluss dem von Otto Dietrich (Reichspressechef Adolf Hitlers) und von Hans Fritzsche (Pressechef im Reichspropagandaministerium) zumindest ebenbürtig war.


Dass Schmidt den Holocaust mit Mitteln der Propaganda gerechtfertigt hat, gilt als gesichert. Im Mai 1944 erteilte er sogar Ratschläge, wie man die Deportation und Tötung ungarischer Juden rechtfertigen könne, um den Vorwurf eines Massenmords nicht aufkommen zu lassen:


Schmidt wurde am 6. Mai 1945 verhaftet und war annähernd zweieinhalb Jahre lang interniert. Es blieb lange offen, ob er als Angeklagter oder als Belastungszeuge vor Gericht erscheinen sollte. Im Wilhelmstraßen-Prozess trat er schließlich als Zeuge der Anklage auf und stellte sich selbst als Verfechter der demokratischen Pressefreiheit dar. (vgl.: 2)

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Schmidt Schriftsteller. Seit den 1950er Jahren verfasste er Beiträge für die Zeitschrift "Kristall", die seinerzeit in einer hohen Auflage erschien. Schmidt verwendete das Pseudonym "Paul Karell", später "Paul Carell".

Von 1965 bis 1971 ermittelte die Staatsanwaltschaft Verden wegen Mordes gegen Paul Carell. Doch das Ermittlungsverfahren, welches seine Verwicklung in die Ermordung ungarischer Juden klären sollte, wurde ergebnislos eingestellt. Somit musste sich Carell niemals vor einem Gericht für seine Tätigkeit im Dritten Reich verantworten. (vgl.: 3)

Parallel zu diesem Ermittlungsverfahren begann Carells zweite erfolgreiche publizistische Karriere. Er arbeitete als freier Mitarbeiter unter verschiedenen Pseudonymen bei Zeitungen, wie Die Welt und Die Zeit als P. C. Holm. Er schrieb auch in der Norddeutschen Rundschau und im Spiegel. Auch veröffentlichte er mehrere Kriegsberichte für den Landser. Er galt als einflussreicher Berater im Springer-Verlag.

Der Erfolg seiner Bücher "Unternehmen Barbarossa" und "Verbrannte Erde" machte aus Carell den führenden Nachkriegschronisten des Zweiten Weltkriegs in Russland. Im Ullstein-Verlag erschien 1980 sein Buch "Die Gefangenen" über das Schicksal deutscher Kriegsgefangener in Russland. Diese Bücher erfuhren in der Bundesrepublik Deutschland ein durchweg positives Presseecho, so schrieb zum Beispiel Die Welt: „Trägt zum Abbau von Ressentiments zwischen Deutschen und Russen bei (...) als Historiker qualifiziert.“ oder der Düsseldorfer Mittag: „Einer, dem die Ernsthaftigkeit der Quelle und dem der Dokumentationswert über die Effekthascherei gehen - das ist Paul Carell!“ (Quelle: 4)

1992 verstieg sich Carell zu der vielfach widerlegten Behauptung, nach der Schlacht von Stalingrad sei der Ausgang des Zweiten Weltkriegs noch offen gewesen. Letztlich habe allein das Versagen Adolf Hitlers die Niederlage Deutschlands im Krieg herbeigeführt. Die Führung der Wehrmacht und herausragende Strategen wie Erich von Manstein hätten ohne diese Einmischung einen Remis-Frieden erzwingen können. Der Angriff auf Russland sei ein "Präventivschlag" gewesen, um einem bevorstehenden Angriff der Roten Armee zuvorzukommen.

Quelle: Wikipedia

>> Ich denke, dass ist aussagekräftig genug und zeigt eindeutig den Einschlag von P.C.. Kann man wohl nicht ernsthaft glauben was er als Meinung kundtut weil das eindeutig "deutschgefärbt" ist und wohl nicht den Tatsachen entspricht<<
Viele Grüsse aus dem Westerwald von Ralley

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Beitrag von Sunzi » Mo 3. Apr 2006, 18:40

:resp: Danke ralley , hat mir die Augen geöffnet über den Schriftsteller ,, muß aber sagen , das das Buch sich echt gut ließt .....ach und :gross: danke
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Beitrag von Gneisenau » Mo 3. Apr 2006, 19:04

Jedoch gibt es viele Indizien die den Präventivschlag kräftigen.

Wie konnten so starke Verbände wie in der Landzunge Brest-Litovsk ohne Verteidigunsstellungen sein?Und warum war ein so militärisch schlecht gelegenes Gebiet von so vielen starken Verbänden besetzt?

Viele FRagen:Aber 100% kann man so etwas nicht belegen :)
Es genügt nicht unfähig zu sein, man muß auch in die Politik gehen :)

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Beitrag von Sunzi » Mo 3. Apr 2006, 22:11

Ich muß sagen , das Buch schmeißt wirklich mehr fragen auf , als es beantwortet , o.k der carell war auch ein Nazi , aber seine sicht der dinge , die er mit Dokus zum teil auch aus Moskow belegt , und den zahlen die er angibt ????????? ergibt es ein anderres bild , da sieht es so aus als wenn Manstein recht gehabt hätte , und ein unentschieden in der USSR noch drin gewesen wäre, denn die Russen haben laut ihrer Angaben auch kurz vor dem Kolabs gestanden , solten auch die ganzen angaben der spionage stimmen und auch das belegt er mit Dokus aus der Schweitz , hat es ab 42 nichts mehr gegeben was Stalin nicht wußte , Tag - zeit Truppenstärke Angriffs beginn usw....... da stellt sich die frage warum haben sie dann solange noch gebraucht waren die Deutschen Truppen doch so gut ....... ich hasse es wenn ein Buch nur noch mehr fragen aufwirft :wall:
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Beitrag von Shukov » So 23. Apr 2006, 21:23

oh du schöööööööner weeeeeeeeeeesterwald,.. :alt:

prima damenschlüpfer.... :D
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

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Beitrag von Sunzi » So 30. Apr 2006, 13:01

hallo , habe das Buch jetzt fast ganz durch , und sieh da : Die Schlacht auf der Krim , ein interressantes Kapitell : es beschreibt die Absetzung der kampftruppen bis nach Sewastopol , es gab vor der alten Festungsanlage eine zweite Abwehrstellung mit dem Namen : Gneisenau-Line gehalten durch die 49Gebk. ich muß schon sagen egal wie oder was der Carell ist , das Buch hat eine menge aussagenkraft , da es auch die Seite der USSR beschreibt , o.k ich muß zugeben , es ist sehr ;;Deutsch gefärbt ;; und die Wehrmacht kommt sehr gut weg die Schuld der Niederlage liegt allein Beim Führer , naja das solte jeder für sich ausmachen ..... [/img]
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Beitrag von Blücher » Di 2. Mai 2006, 11:43

Moin alle,
interessant was hier an fragen rumgegehen^^ . Rußland ist ein weitumfassendes Thema.

Ein Präventivkrieg in Rußland. Man muss sagen ist schon komisch, wie Gneisenau sagte, warum 3/4 der russischen Streitkräfte an der dt-sowjetischen Grenze standen und so beim Überfall zerstört werden konnte, wenn kein Angiff geplant war. Allerdings steht dagegen warum Stalin so ahnunglos war und sich hat alles zertrümmern lassen? Sehr schwierig zu sagen. Fakt ist die Sowjetunion stand mit 246Divisionen gegenüber 145 dt Divisionen und 40 rumänisch und finnischen Divisionen- Zudem konnte Stalin durch den Frieden mit Japan noch 33 Divis hinzuziehen. Bereits am 9 juli hatte das OKW gemeldet das es 328.898 Gefangene gemacht hatte, sowie 3102 geschütze erbeutet und 3332 Panzer zerstört hatte(soviel wie das dt Ostheer besaß). Find ich ist nicht einfach zu handhaben. Vllt weiss da ja jemand was genaueres, allerdings find ich noch interessanter, was wäre ohne Hitler gewesen? Hab mal ein Buch von Christian van Dithfurth 21.Juli gelesen, das um das Attentat um Hitler handelt und selbiger dabei umkommt. Danach bildet sich eine Regierung der "Nationalen Versöhnung" unter Goerdeler, Göring, Stauffenberg und Himmler mit der SS. Ist selbstverständlich fiktiv, aber schildert doch recht, annehmlich was ohne Hitler hätte sein können, vorallem auch aus amerikanischer Sicht gesehen. Zum beispiel, weigerte sich da Einstein die Atombome(Manhatten Projekt) fertig zu stellen, da Hitler ja tot ist. Kann ich nur weiterempfeheln das Buch wirft viele interessante fragen, nach dem was wäre wenn Prinzip, auf. Was meint ihr dazu? Wäre es 44 noch möglich gewesen ein Patt rauszuschlagen?
Wer nicht als erster Niederstreckt,wird der erste Niedergestreckte sein

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Sunzi
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Beitrag von Sunzi » Di 2. Mai 2006, 16:54

Hallo , ich denke das 44 kein Pat mehr zuerreichen gewesen ist , dafür hatte das OKW bis dahin einfach zuviele fehler gemacht , das das deutsche Reich eine gute chance hatte diesen Krieg im Osten zugewinnen glaube ich schon , was wäre wenn ist zwar eine interressante sache , hängt aber fast immer von wunschdenken ab , und da jeder so seine eingenen wünsche hat , wird jeder ein anderres bild bekommen ....
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Cobra

Beitrag von Cobra » So 7. Mai 2006, 18:28

Und bitte nicht vergessen, ursprünglich sollte die A-Bombe auf Deutschland fallen. Ein Remis Frieden wäre da sicher nicht drin gewesen.

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Ursachen

Beitrag von Beowulf » Mi 4. Apr 2007, 08:21

Quelle: Wikipedia

>> Ich denke, dass ist aussagekräftig genug und zeigt eindeutig den Einschlag von P.C.. Kann man wohl nicht ernsthaft glauben was er als Meinung kundtut weil das eindeutig "deutschgefärbt" ist und wohl nicht den Tatsachen entspricht<<
1.Die Quelle bürgt nicht immer für Qualität.

2.Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben. siehe z.b. Krieg zwischen Römern und Kelten. Was immer als fakt galt ist längst wiederlegt. Schade das ich nicht mehr erleben darf was man in 1000 Jahren über die Ursachen der beiden WK schreibt.

3."deutschgefärbt" ?????????????? Mein Gott es gibt Hunderte Bücher die "pro Allies" geschrieben sind. Da meckert keiner, man hatt es ja so in der schule gelernt der brave deutsche hinterfragt nicht.Wen diese Buch "pro deutsch" ist was ich nicht so sehe, dann ist es legitim. Als deutscher darf ich "pro deutsch"sein.Jeder Engländer,Franzose,Ami ist pro seiner Nation und es ist normal. Ist man als Deutscher "pro deutsch" dann ist man sofort rechts und nicht ganz klar im Kopf. :gaga:

Wer sich mal ernsthaft mit dem Thema Ursachen die zum 2.WK führten beschäftigen möchte sollte sich das Buch von Gerd Schultze-Rhonhof "Der Krieg der viele Väter hatte" zulegen. Lese es gerade und bin total begeistert.
Wer den 2.WK verstehen will muß die Geschichte der Europäischen Großmächte (England,Frankreich,Russland und das aufstrebende Deutschland) ab ca.1870 kennen. Es gibt viele Infos zu den Machtverhälnissen der damaligen Zeit. Viele Sachen sind echt erstaunlich und erschreckend. Besonders die damalige Rolle der Kolonien im Verständniss der europäer und der Wettkampf um Resourcen.
Oder die Rolle der USA vorm 1.WK die eigentlich neutral oder sogar pro Deustch waren, aber von der Entente mit dem Versprechen sich den Panamakanal(damals in Spanischem Besitz) schnappen zu dürfen auf Ihre Seite gezogen wurde.
Interessant ist auch das im Versailler Vertrag und in den Nürnberger Prozessen die Geschichte klar festgelegt wurde und den Deutschen untersagt wurde bis 1960 in diese Richtung gegenteilig zu Forschen und die Frist aber 1960 bis unbekannt verlängert wurde.
Fakt ist das die Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird und wie sagte schon Ceasar "Wehe den besigten".

Ich will nicht an der Kriegsschuld rütteln, sondern nur an der weit verbreiteten Meinung an der alleinigen Deutschlands. Den es gibt viele Schuldige.

Lumi25
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Beitrag von Lumi25 » Sa 7. Apr 2007, 22:21

@Beowolf

Was denkst du wohl was man in Frankreich oder England machen würde, wenn man den erfolgreichen Blitzkrieg gegen Frankreich mal verfilmen würde von deutscher Seite :lol: .

Siegermächte über Deutschland ist für mich eh nur die USA und Russland. Das man Großbritannien und Frankreich als Siegermacht bezeichnet ist mehr als lächerlich. Ohne die Lieferungen aus den USA wäre Großbritannien schnell am Ende gewesen und selbst wenn sie die Luftschlacht gewonnen hätten über den Kanal hätten die sich alleine selbst 1944 nicht getraut.

Deshalb empfinde ich auch ein sehr starke Abneigung gegen Montgomery oder Charles de Gualle.

gruß
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Panzerjäger
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Beitrag von Panzerjäger » So 8. Apr 2007, 21:00

Ich finde Montgomery hat Respekt verdient weil er in Nordafrika und Frankreich seine Truppen gut geführt hat. :motz:
De Gaulle finde ich aber auch nicht so gut weil er den Hass geschürt hat, und dass muss auch im Krieg nicht sein weil dass das Versöhnen nach dem Krieg erschwert.
Als einzige Siegermacht bezeichne ich die USA weil die Russen ohne die Materiallieferungen die Wehrmacht nicht von Moskau hätten abhalten können. Wobei die Briten und Russen schon beträchtlichen Anteil am Sieg haben weil sie immerhin sehr hartnäckig gekämpft haben.
Und ich glaube dass die Deutschen ohne die starken Bombenangriffe auf die Industrieanlagen genug Munition, Waffen, Sprit und Panzer gehabt hätten um den Krieg zu gewinnen.

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Sturmtiger
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Beitrag von Sturmtiger » So 22. Apr 2007, 17:28

Ich finde Montgomery hat Respekt verdient weil er in Nordafrika und Frankreich seine Truppen gut geführt hat. Panzerjäger ....... Monty war bestimmt ein guter Off. aber er war eigendlich nicht für denposten in Afrika vorgesehn . ich weiß den Namen des Off. nicht der eigendlich das Kommando übernehmen solte , weiß nur das seinen maschine abgeschossen wurde. Afrika- El-Alamein war eine reihe von glücklichen zufallen die uber sieg und niederlage der Wüstenratten entschieden hat . Verdient hat Monty sich dort nichts .

England hatte bestimmt super Soldaten , doch egal wo sie gekämpft hatten , ohne die unterstützung der USA haben sie immer verloren . Auch wenn Monty gerne als großer General gesehn wird , finde ich war er es nicht . Doch das ist nur meine Meinung . P.S ich finde aber auch das Rommel nicht der große General war (BESTIMMT BESSER ALS VIELE ANDERRE ) den die Propaganda aus ihm gemacht hat ................ :eek:

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Beitrag von Panzerjäger » Mo 23. Apr 2007, 20:15

Da hast du recht. Allerdings auch wenn El Alamein durch viele glückliche Zufälle gewonnen wurde, muss Montgomery doch etwas können um seine Truppen danach witerzuführen.
Ich denke die Briten hätten wahrscheinlich sehr gut gekämpft wenn die Deutschen in England gelandet wären. Aber sonst wahren sie iegntlich immer auf die Amis angewiesen.
Rommel war nun nicht der beste, superduppertolle General, aber er war doch ganz schön gut und ich persöhnlich finde auch Guderian und Model ganz okay.

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Beitrag von eichhorst » Mi 25. Apr 2007, 00:29

Ich glaube die die allermeisten Soldaten, auch du und ich, kämpfen besonders tapfer, wenn man der Gefechtssituation und den möglichen Konsequenzen ins Auge schaut. Wer aber nun ein besonders guter General war, weiß ich nicht. Ich glaube auch nicht, das ich das beurteilen könnte. Mir scheint es manchmal so: Es ist ein wenig wie Poker. Riskiert der General was und gewinnt, dann ist er ein Held. Dann war er superschlau. Geht das "Spiel" schief, so heisst es "tse tse tse..nee nee".

Generalsentscheidung hin oder her. Nach den Informationen die man so bekommt, scheint mir manche Schlacht durch den Soldaten (oder jeden Einzelnen) gewonnen (Motivation, Fanatismus, Ehrgeiz, Eifer, Heldenmut, Angst...what ever).

Wenn ich Paul Carell gehör schenke, so glaube ich Manstein muß der "unwiderstehliche" General gewesen sein. Denn er ließ selbst in der Verteidigung und ohne Reserven ganze Armeen niederkloppen. (naja) :?:

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Beitrag von Panzerjäger » Mi 25. Apr 2007, 19:53

Das ist mal ein schlagkrätiges Argument. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Beitrag von eichhorst » Do 26. Apr 2007, 00:25

Ich möchte das Gespräch nicht töten.

Jeder General war, so meine ich, bestimmt nur deswegen General, weil er was "auf der Kirsche" hatte. Ich hoffe nicht, das es manche durch Beziehungen geschafft haben.

Um bei Paul Carell zu bleiben: Selbst Paul Carell schildert Operationen sowjetischer Armeen die nur auf Stalins Befehl ausgeführt wurden. Ich meine damit: Die russischen Generäle waren teilweise total gegen Operationen, die sie ausführen mussten. Auf deutscher Seite dasselbe Dilemma.
Deswegen kann ich nicht wirklich die Fähigkeiten eines Generals, nur aus dem Ausgang der Schlachten und dem Ablauf des Krieges, beurteilen. Es haben sich ja "leider" die führenden Politiker der meissten kriegführenden Nationen direkt in die Kriegführung eingemischt. (auf gedeih und verderb)

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Beitrag von Sturmtiger » Mi 9. Mai 2007, 21:45

Deswegen kann ich nicht wirklich die Fähigkeiten eines Generals, nur aus dem Ausgang der Schlachten und dem Ablauf des Krieges, beurteilen. Es haben sich ja "leider" die führenden Politiker der meissten kriegführenden Nationen direkt in die Kriegführung eingemischt. (auf gedeih und verderb) :angst:

da kann ich dir nur recht geben , ich denke fast genau so . Ich hoffe wir müßen nie herraus finden ob es gute oder miese Generäle gibt , und ob man eine Armee vorne führt (wie Rommel ) oder ob man sie lieber auf der karte hin und her schiebt ........... Ich finde es auch verdammt schwer , Bücher oder Infos über den Krieg oder Schlachten zufinden die nicht auf die eine oder andere art und weise verfälscht wird durch die sicht des Autoren .......wenn jemand da vorschläge oder gute Bücher hat immer gerne .......... :bier2:

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Beitrag von Panzerjäger » Do 10. Mai 2007, 15:44

Das wurde mich auch mal interessieren.

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Beitrag von Hoth » Mo 28. Mai 2007, 13:53

Hallo. Ich habe gerade eure Beiträge gelesen.
Es stimmt, oft werden Gefühle oder Subjektivitäten der Autoren mit in die Literatur eingebunden.
Aber es gibt auch objektive Literatur.

Ich befasse mich seit einigen Jahren intensiv mit dem Frankreichfeldzug. Er war ja ein Musterbeispiel für den Blitzkrieg und den Einsatz der selbstständig operierenden Panzerwaffe.

Wenn euch das interessiert, kann ich euch folgende Bücher darüber empfehlen:
Karl Heinz Frieser:"Blitzkrieglegende- Der Westfeldzug 1940"

Dann noch ein zweites, welches man aber nicht mehr im Handel bekommt, aber bei ebay oder im Antiquariat, ist das kein Problem, da hab ich es auch günstig erworben:
Alistair Horne: "Über die Maas, über Schelde und Rhein"
Es handelt sich um einen brit. historiker, der selber Bei der R.A.F. war und in diesem Buch sehr objektiv und neutral berichtet.
Eine militärische Operation ohne Schwerpunkt ist wie ein Mann ohne Charakter!

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Beitrag von Taurec » Sa 1. Dez 2007, 22:39

Lumi25 hat geschrieben: Siegermächte über Deutschland ist für mich eh nur die USA und Russland. Das man Großbritannien und Frankreich als Siegermacht bezeichnet ist mehr als lächerlich. Ohne die Lieferungen aus den USA wäre Großbritannien schnell am Ende gewesen und selbst wenn sie die Luftschlacht gewonnen hätten über den Kanal hätten die sich alleine selbst 1944 nicht getraut.
Naja, zumindest die Engländer würde ich aber noch zu den Siegermächten zählen. Denn egal, ob sie nun immer verloren haben, oder nicht - sie waren de facto nicht besiegt.
Ob sie alleine über den Kanal gekommen wären, ist egal, denn wir wären es auch nicht. Dafür war deren Navy viel zu stark.
Und ob Sieg oder Niederlage, alleine aufgrund des englischen Kampfes gegen uns wurde viele Ressourcen gebunden, die wir anderswo dringender gebraucht hätten.
Kriege werden eben nicht nur auf dem Schlachtfeld gewonnen - darüber sollte man mal nachdenken.
Alles ist auf irgendein Naturgesetz zurückzuführen. Wenn uns etwas unnatürlich vorkommt, dann nur deshalb, weil wir das entsprechende Naturgesetz noch nicht kennen.
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Beitrag von RQRD » Mo 3. Dez 2007, 16:52

@Taurec: "uns" "wir" :gaga: wen meinst du nur :?:

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Beitrag von Taurec » Mo 3. Dez 2007, 17:46

Das geht doch aus dem Text hervor, oder nicht? Wir=Deutschland, Sie= Allierte.
Alles ist auf irgendein Naturgesetz zurückzuführen. Wenn uns etwas unnatürlich vorkommt, dann nur deshalb, weil wir das entsprechende Naturgesetz noch nicht kennen.
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Beitrag von RQRD » Mo 3. Dez 2007, 17:54

Ich bin nicht dieses Deutschland und finde es auch falsch, dem eigenen "deutsch sein Verständnis" dieses hinzu zufügen.

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Beitrag von Taurec » Mo 3. Dez 2007, 18:39

Nun gut... Das ist auch wieder wahr... Aber ich schreibe ja nur aus Ländersicht. Damals war es eben Deutschland, und wir sind auch deutsche, ob es uns gefällt oder nicht.
Wir sind zwar nicht DAS Deutschland von früher, aber eben immer noch Deutschland.
Alles ist auf irgendein Naturgesetz zurückzuführen. Wenn uns etwas unnatürlich vorkommt, dann nur deshalb, weil wir das entsprechende Naturgesetz noch nicht kennen.
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